Pressemitteilung von Martin Sträßer MdL
Veröffentlicht am 06.05.2022

„Tempobeschränkungen am Autobahndreieck Velbert-Nord“

Der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Sträßer (CDU) war wegen des Autobahndreieck Velbert-Nord in der Vergangenheit mehrmals in regem Austausch mit der Autobahngesellschaft und Straßen.NRW.

Sträßer erklärt: „Ausgangspunkt waren Beschwerden über erhöhte Lärmemissionen – insbesondere durch aufbrausende Kfz und Motorräder. Es gab aber auch Sicherheitsbedenken wegen der uneinheitlichen Tempobeschränkungen.“ Schon damals hatte sich der Abgeordnete an die zuständigen Stellen gewandt. Damals sei immer darauf verwiesen worden, dass die aktuelle Genehmigungssituation keine Veränderungen erfordere und eine Überprüfung der tatsächlichen Emissionssituation erst erfolgen solle, wenn durch Öffnung des letzten Teilstücks der A44 von der Anschlussstelle Heiligenhaus zum Autobahnkreuz Ratingen-Ost die Strecke bis Essen- Ost durchgängig sein wird.

Trotzdem startete Sträßer vor wenigen Wochen nach Gesprächen mit der Siedlergemeinschaft Langenhorst einen neuen Anlauf. Auslöser war die Ankündigung der DEGES, dass sich der Lückenschluss eine weiteres Mal Jahre verschiebe müssen. Sträßer: „Das hätte ein weiteres Warten ohne Änderung zufolge, ohne Sicherheit und Lärmschutz zu verbessern. Das dauert mir und den Betroffenen vor Ort einfach zu lange.“ Unter Einbeziehung von Fachleuten wurde ein Vorschlag erarbeitet, der harmonisierte Tempobeschränkungen zum Inhalt hat.

Aus Fahrtrichtung Düsseldorf solle nach dem Autobahntunnel Birth – dort ist im Tunnel eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h, die anschließend ersatzlos aufgehoben ist – eine Tempobegrenzung auf 100 km/h erfolgen in Fahrtrichtung Essen bis zum Autobahnanschluss „Langenberg“ (Abfahrt Nr. 38). Danach gibt es ohnehin auch eine Tempobeschränkung auf 100 km/h.

Aus Fahrtrichtung Essen kommend - hier gibt es bereits eine Tempobeschränkung auf 100 km/h – solle diese in Richtung Düsseldorf über die Anschlussstelle „Langenberg“ (Nr. 38) bis zum Tunnel Birth und über die Auffahrt auf die A 535 Richtung Wuppertal hinaus verlängert werden.

Sträßer: „Diese Vorschläge haben den Vorteil, dass sie relativ einfach, schnell und kostengünstig umzusetzen sind. Eine Harmonisierung würde die Fahrsicherheit erhöhen, weil es auf beiden Seiten teils zu mehrspurigen Auf- und Abfahrten mit Fahrspurwechseln kommt. Und auch die Lärmemissionen könnten ohne umfangreiches Lärmgutachten und aufwändige Lärmschutzmaßnahmen erreicht wären. Das wäre – zumindest vorläufig eine echte Verbesserung.“

Sträßer wendete sich damit per Brief an die jetzt zuständigeDeutschen Autobahn GmbH. Er zeigt sich zuversichtlich, dass die Bitte um Prüfung zu einem positiven Ergebnis führt: „Natürlich bleibt die Entscheidung der Behörde – also jetzt der Deutschen Autobahn GmbH – überlassen. Aber ich kenne im näheren und weiteren Umfeld kein Autobahndreieck bzw. -kreuz, in denen es - auch über Auf- und Abfahrten hinaus - keine Tempobeschränkungen gibt.“