Pressemitteilung von Martin Sträßer MdL
Veröffentlicht am 05.02.2021

L 239: Straße und Radweg zwischen Mettmann und Ratingen - Martin Sträßer (MdL) bittet Abgeordnete von SPD und Grünen um aktive Unterstützung

Nach der „Kleinen Anfrage“ seitens der SPD erfolgte zum Ausbau des zweiten Teilstücks der L 239 jetzt auch eine „Kleine Anfrage“ der Grünen. Dazu erklärt der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Sträßer:

„Wenn beide Parteien in ihrer gemeinsamen Regierungszeit zwischen 2010 und 2017 das zweite Teilstück der L 239 zwischen Ratingen und Mettmann nicht liegen gelassen hätten, wären wir heute ein großes Stück weiter. Fakt ist, dass der ursprünglich geplante zweite Teil des „Neubaus“ der L 239 zwischen Ratingen und Mettmann schon lange kein Thema mehr ist − auch nicht bei SPD und Grünen. Da die Zustände aber unhaltbar sind und eine schnelle Lösung notwendig ist, steht seit Jahren fest, dass nur eine „Sanierung“ des schon existierenden zweiten Teilstückes infrage kommt. Das hat Vor- und Nachteile: eine „Sanierung“ ist schneller umzusetzen, aber sie unterliegt Beschränkungen. Eine davon ist, dass hier über eine „Sanierung“ der bestehenden Straße (ohne Radweg) nicht ein „Neubau“, also eine Erweiterung mit Radweg, erfolgen darf.

Da wir aber sowohl eine Sanierung der Straße als auch einen neuen Radweg dringend benötigen, müssen wir beides weiterhin parallel verfolgen. Das meine ich zunächst zeitlich. Ob der Radweg dann auf der ganzen Strecke auch parallel zur Straße geführt werden kann, bleibt in den separaten Verfahren zu prüfen. Auch das könnte aber eine Chance sein, weil selbstständige Verfahren auch flexible Lösungen ermöglichen.

Seit meiner Wahl in den Landtag 2017 setze ich mich intensiv für Straße und Radweg ein und bin in regelmäßigem Kontakt dazu mit Straßen.NRW, aber auch dem Kreis und den Städten. Leider gibt es immer wieder unnötiges Störfeuer, das dann wieder Verzögerungen auslöst. Ich kann meine Landtagskolleg*innen deshalb nur dringend bitten, nicht nur durch Anfragen Interesse an einer Lösung zu signalisieren, sondern aktiv daran mitzuarbeiten und konkret die laufenden Aktivitäten zu unterstützen.“