Pressemitteilung von Martin Sträßer MdL
Veröffentlicht am 28.04.2021

„Projekte der Bergischen Diakonie bekommen Landesförderung aus dem Sonderprogramm ‚Zugänge erhalten – Digitalisierung stärken‘“

Die aktuellen Schutzmaßnahmen hinsichtlich der Pandemiebekämpfung schränken die sozialen Dienstleitungen der Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen in Teilen erheblich ein. Insbesondere hilfsbedürftige und sozial benachteiligte Personengruppen werden von diesen Einschränkungen und dem Verlust der Angebote stark getroffen. Mit dem Sonderprogramm „Zugänge erhalten – Digitalisierung stärken“ möchte die Landesregierung hier gegensteuern.

Der örtlich zuständige Landtagsabgeordnete Martin Sträßer erklärt dazu: „In Wülfrath werden zwei Projekte der Bergischen Diakonie Aprath gefördert: Das Projekt ‚Förderung zur digitalen Teilhabe durch Medienkompetenz‘ erhält 173.494,34 Euro und das Projekt ‚Mehr Zeit und digitale Teilhabe für Bewohner, kürzere Wege im Pflegealltag 98.432,23 Euro.“

Die aktuellen Schutzmaßnahmen der Pandemie bedeuteten substantielle Veränderungen für die Dienste und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen. Durch die Kontaktbeschränkungen wurden gewohnte, etablierte und liebgewonnene Angebote wie Gruppentreffen, Freizeitangebote, ambulante Betreuungs-, Entlastungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote stark eingeschränkt.

Sträßer: „Neue, digitale Strukturen der Träger der Freien Wohlfahrtspflege sollen auch in Krisenzeiten die Menschen erreichen und ihnen weiterhin optimale Angebote ermöglichen. Mit der aktuellen Förderung können die ersten Projekte des Sonderprogramms ihre Arbeit aufnehmen.“

Hintergrund: Mit der Stiftung Wohlfahrtspflege setzt das Land NRW über seine Pflichtaufgaben hinaus einen sozialpolitischen Akzent: Sie ist Motor und Initiator sozialer Ideen und Modelle. Die Stiftung ist als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts somit eine wichtige Finanzierungsquelle für die Freie Wohlfahrtspflege und Gestalter im gemeinnützigen sozialen Sektor in NRW.

Im Bewerbungszeitraum Mai bis November 2020 wurden 1248 Bewerbungen aus ganz NRW eingereicht, davon wurden 667 Beiträge zur Förderung positiv beschlossen. Die Träger kommen aus den verschiedensten Bereichen: Von Kitas, Offene Ganztagsschulen, Sportvereinen, Jugendtreffs und weiteren Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, über Seniorenheime, bis hin zu Trägern, welche speziell Wohnungs- oder Arbeitslose, Migranten oder Suchterkranke adressieren.

Stehen öffentliche Mittel für Projekte nicht ausreichend zur Verfügung, so hilft auch hier die Stiftung wirkungsvoll mit ihren Fördermöglichkeiten. Im Durchschnitt werden pro Jahr ca. 150 Projekte von der Stiftung bezuschusst.